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Für Eltern und Schüler: Sozialpädagogische Beratung

Jede gute Schule braucht Schulsozialarbeit!

Neben Unterrichten, Erziehen und Beurteilen gehört Beraten zu den zentralen Aufgaben jeder Lehrerin und jeden Lehrers der Bosseschule. Für alle Klassenlehrer/-innen und Fachlehrer/-innen gehört zum Grundverständnis seines/ihres pädagogischen Handelns, während der Eltern- und Schülersprechtage oder in den Sprechstunden eine individuelle Beratung der Schüler/-innen und Eltern bezüglich der Schullaufbahn, Leistungen und ggf. der individuellen Forderung und Förderung anzubieten.

Die Schule gewinnt als Lern- und Lebensort  für Kinder und Jugendliche immer mehr an Bedeutung. Durch Bildungsreformen, wie zum Beispiel die zunehmende Ausweitung des Ganztagsangebots an Schulen und gesellschaftliche Entwicklungen, haben sich auch die Anforderungen an die Schulen geändert. Die Institution Schule ist zunehmend mehr der Ort, an dem die Kinder und Jugendlichen die meiste Zeit des Tages verbringen. Damit ist Schule nicht nur ein Ort des kognitiven und fachlichen, sondern auch des sozialen Lernens.

Indem Schule nicht mehr nur als Ort des Unterrichts betrachtet wird, wird sie auch zu einer Lebenswelt, in der sich soziale und sonstige Konflikt- und Problemlagen versammeln. Diese brauchen, wie in jedem anderen Lebensbereich auch, Raum und Zeit, um gelöst zu werden.

Seit dem Schuljahr 2012 - 2013 gibt es an der Bosseschule für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern die Möglichkeit, sozialpädagogische Beratung in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen einer ausgeweiteten Kooperation zwischen den Bielefelder Falken (Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V.) und der Bosseschule unterstützt Sascha Kurzawski als Schulsozialarbeiter gemeinsam mit der Beratungslehrerin Frau Bergmann alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Eltern bei Fragen, Problemen oder Konflikten.

Mit dem Schulsozialarbeiter Sascha Kurzawski besteht über eine "offene Sprechzeit", jeden Dienstag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr, die Möglichkeit einer ersten Kontaktaufnahme ohne vorherige Anmeldung für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Weitere Gespräche können dann nach Wunsch individuell vereinbart werden.

Zudem gibt es an der Schule eine speziell fortgebildete Beratungslehrerin, die von Schülerinnen und Schülern, Lehrern und Lehrerinnen und Eltern um Unterstützung gebeten werden kann.
Unsere Beratungslehrerin Frau Bergmann bietet montags von 13.10 – 13.55 Uhr eine Sprechstunde an, ist aber auch nach Absprache zu erreichen.

Die Beratungstätigkeit soll vorbeugend, aber auch bei konkreten Schwierigkeiten, Problemen und Konflikten helfen. Dabei kann die Beratung alle am Erziehungsprozess Beteiligten unterstützen und bei einer gemeinsamen Lösung von Problemen behilflich sein. Selbstverständlich unterliegt die Beratung der Schweigepflicht, wenn es nicht ausdrücklich anders vereinbart wird.

Die individuelle Beratung an der Bosseschule ist ein aktiver und kooperativer Prozess mit dem Ziel, Veränderung durch Hilfe zur Selbsthilfe anzuleiten.

Die Beratungssituation soll frei von Zwängen und voller Vertrauen sein, denn erst dann erfahren Ratsuchende Unterstützung.

Die Beratung findet in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung statt, um die Schwächen und Stärken der beteiligten Personen und der Situation zu berücksichtigen und zu nutzen. Durch Sprechen, Denken und Handeln werden gemeinsam vereinbarte Ziele angestrebt, die Ergebnisse werden überprüft und in den Prozess der Beratung aufgenommen.

Falls nötig, stellen der Schulsozialarbeiter Sascha Kurzawski und die Beratungslehrerin Frau Bergmann auch Kontakte zu speziellen Beratungsstellen her.